Achtsamkeitsübungen

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Achtsamkeitsübungen

„Achtsam zu sein, bedeutet, wach zu sein. Es bedeutet, zu wissen, was wir tun.“ 

(Jon Kabat-Zinn)

Achtsamkeit heißt, aufmerksam dem Geschehen in seinem Alltag zu folgen, nichts abzulehnen, nichts herbeizusehnen und die Dinge anzunehmen, wie sie kommen. Sie nicht zu bewerten und nicht in gut oder schlecht zu kategorisieren, weil uns genau diese Beurteilungen den Blick auf das wahre Wesen unserer Erfahrungen verstellen.

Die Praxis der Achtsamkeit soll unseren Geist wieder trainieren dem Augenblick mit all unseren Sinnen zu begegnen und sich nicht in die Automatismen des Geistes verwickeln zu lassen. Sie sollen den ewigen Gedankenstrom verlangsamen und unserem Fokus eine wache und aufmerksame Richtung geben.

Wie verwendet man Achtsamkeitsübungen?

Die Übungen sind so angelegt, dass Du Dir jeweils eine für eine ganze Woche vornimmst. Das ist ein schöner Zeitraum, um sich jeweils mit den Übungen vertraut zu machen, ihre gesamte Tiefe auszuloten, alle Aspekte wahrzunehmen, sich auf die Übung einzustellen und sie zu verinnerlichen und sie.. ja, trainieren. 

Such Dir dazu am besten einen Tag in der Woche aus, der Dir angenehm ist, an dem Du jeweils mit einer neuen Übung beginnst. Beispielsweise jeweils am Samstag. Der Beginn des Wochenendes eignet sich gut dazu sich an eine neuen Übung heranzuwagen und sie kennenzulernen, um dann ihre Umsetzung mit in den Alltag zu nehmen und dies auch in den alltäglichen Verrichtungen – und sogar im Job – praktizieren zu können und seinen Achtsamkeit möglichst auch in hektischen Augenblicken nicht wieder zu verlieren. Andere mögen lieber das Motto: „Neue Woche, neue Übung!“ ..und beginnen gern montags mit einer neuen Herausforderung.

Auch hast Du natürlich die Freiheit länger als eine Woche bei einer Übung zu verweilen. Manche Übungen sind herausfordernder als andere. Da kann es durchaus passieren, dass man sich nach einer Woche noch nicht bereit fühlt für einen Wechsel. Das ist natürlich kein Thema. Du kannst jede Übung so lange praktizieren, wie Du es brauchst und es Dir angenehm erscheint.

Auch sind alle Achtsamkeitsübungen erst einmal gleichwertig. Keine ist besser als eine andere. Probiere es selbst aus und schau auch mal, ob Du Dich Übungen stellen kannst, auf die Du erst einmal keine Lust hast und die thematisch Unbehagen in Dir hervorrufen. Gerade hier kann großes Potenzial auf Dich warten.

Gestalte das so, wie es für Dich persönlich stimmig ist und sich gut anfühlt. Und nicht vergessen: Bei diesen Übungen geht es nicht um Perfektionismus oder Druck. Das sind Dinge, die an dieser Stelle total fehl am Platz. Gehe liebevoll und sanft mit Dir selbst um, bleibe im Fluß mit Dir und den Dingen um Dich rum. Du brauchst nichts anderes zu tun als wahrzunehmen und zu akzeptieren, was da ist.

♥ Ich wünsche Dir viel Freude und Spaß beim Achtsam-sein! ♥