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Selbstbestimmung

4 kleine Schritte hin zu mehr Selbstbestimmung im Leben

Der angekettete Elefant

Als ich ein kleiner Junge war, war ich vom Zirkus fasziniert und am meisten gefielen mir die Elefanten. Während der Vorstellung stellte das riesige Tier sein ungeheures Gewicht, seine eindrucksvolle Größe und seine Kraft zur Schau.

Nach der Vorstellung, aber auch in der Zeit bis zur Vorstellung blieb der Elefant immer am Fuß an einem kleinen Pflock angekettet. Der Pflock war jedoch nichts weiter als ein winziges Stück Holz, das kaum ein paar Zentimeter tief in der Erde steckte. Und obwohl die Kette mächtig und schwer war, stand für mich ganz außer Zweifel, dass ein Tier, das die Kraft hat, Bäume mitsamt der Wurzel auszureißen, sich mit Leichtigkeit von einem solchen Pflock befreien und fliehen konnte.

Dieses Rätsel beschäftigt mich bis heute. Was hält ihn zurück? Warum macht er sich nicht auf und davon?

Als Kind vertraute ich noch auf die Weisheit der Erwachsenen. Also fragte ich nach dem Rätsel des Elefanten. Einer antwortete mir, der Elefant mache sich nicht aus dem Staub, weil er dressiert sei. Meine nächste Frage lag auf der Hand: „Und wenn er dressiert ist, warum muss er dann angekettet werden?“. Ich erinnere mich nicht, je eine schlüssige Antwort erhalten zu haben.

Vor einigen Jahren fand ich heraus, dass zu meinem Glück doch schon jemand weise genug gewesen war, eine Antwort auf das Rätsel des Elefanten zu haben: Der Elefant flieht nicht, weil er schon seit früher Kindheit an einen solchen Pflock gekettet ist.

Ich schloss die Augen und stellte mir den wehrlosen, neu geborenen Elefanten am Pflock vor. Ich war mir sicher dass er in diesem Moment schubst, zieht und versucht, sich zu befreien. Und trotz aller Anstrengung gelingt es ihm nicht. Ich stelle mir vor, dass er erschöpft einschläft und es am nächsten Tag wieder versucht und am nächsten und übernächsten wieder und wieder. Bis eines Tages, eines für seine Zukunft verhängnisvollen Tages, das Tier seine Ohnmacht akzeptiert und sich seinem Schicksal fügt.

Dieser riesige und mächtige Elefant, den wir aus dem Zirkus kennen, flieht nicht, weil der Ärmste glaubt, dass er es nicht kann! Allzu tief hat sich die Erinnerung daran, wie ohnmächtig er sich kurz nach seiner Geburt gefühlt hat, in sein Gedächtnis eingebrannt.

Das Schlimmste daran ist, dass er diese Erinnerung nie wieder ernsthaft hinterfragt hat. Nie wieder hat er versucht, seine Kraft auf die Probe zu stellen.

Und allen geht es ein wenig so, wie dem Zirkuselefanten. Wir glauben, einen ganzen Haufen Dinge nicht zu können, bloß weil wir sie ein einziges Mal, vor langer Zeit als wir noch klein waren, ausprobiert haben und gescheitert sind. Der einzige Weg herauszufinden, ob wir etwas können oder nicht ist, es auszuprobieren und zwar mit vollem Einsatz. Aus ganzem Herzen!

(Jorge Bucay aus „Komm, ich erzähl Dir eine Geschichte“)

***

Wie zufrieden bist Du wirklich?

Geht da etwas in Resonanz mit Dir, wenn Du diese kleine Geschichte liest? Tief in Dir drin? Berührt Dich die Wahrheit dieser Parabel?

Hast Du Dich schon einmal gefragt, ob es das gewesen sein soll? Ob da noch etwas kommt in Deinem Leben? Bist Du unzufrieden damit, wie Dein Leben verläuft? Erscheint es Dir eintönig, eingefahren, langweilig? Hast Du Dir Dein Leben anders vorgestellt? Hast Du als Kind von einem anderen Leben geträumt und fragst Dich heute, wann es eigentlich zu dem geworden ist, was es jetzt ist? Ist Freiheit ein Wort, von dem Du nur träumst? Stellst Du manchmal fest, dass das Leben, das Du Dir wünschst, anders aussieht als das, das Du tatsächlich führst? Hast Du das Gefühl, dass andere Menschen oder äußere Faktoren in einem hohen Maße darüber bestimmen, wie Du Dein Leben verbringst?

Viele Menschen sind einfach unzufrieden, denken aber nicht darüber nach, ob sie etwas ändern könnten. Oft ist es eher eine unterschwellige Unzufriedenheit. Irgendwo ganz hinten im Hinterkopf nagt sie, klopft immer mal an, im Nebel alltäglicher Dinge schickt sie immer mal kleine Fünkchen an die Oberfläche des Bewusstseins. Die wenigsten Menschen schenken diesem Gefühl Beachtung. Über die Unzufriedenheit über das eigene Leben nachzudenken verunsichert die meisten. Mit solchen Überlegungen rüttelt man schließlich an den Grundfesten des eigenen Daseins, des eigenen vielleicht über Jahre aufgebauten Lebenskonstrukts. Der Versuch, diese Unzufriedenheit abzustreifen, würde ja bedeuten, etwas ganz Grundlegendes verändern zu müssen. Und Veränderungen bedeuten oft Angst. Und große Unsicherheit. Und je größer diese Veränderung sein müsste, um wieder Zufriedenheit herzustellen, desto größer ist die Angst oder Unsicherheit, die damit einhergeht.

Veränderung ist ein Prozess, kein einmaliger Akt

Viele Menschen sind mit ihrer beruflichen Situation unzufrieden, andere aus familiären Gründen, Gründen die Partnerschaft betreffend, Wohnsituation usw. Letztlich kann Unzufriedenheit in jedem Lebensbereich auftreten. Und in keinem davon sind wir gezwungen zu verharren. Veränderung ist immer möglich, auch wenn das für den Menschen, der in seiner Situation natürlich auch emotional verhaftet ist, auf den ersten Blick nicht so scheinen mag.

Das Problem ist jedoch, dass die meisten Menschen zu grob denken, wenn es um Veränderungen geht. Oft wird da nur mit Alles-oder-nichts-Lösungen auf die jeweilige Situation geschaut. Jedoch ist Veränderung ein fortwährender Prozess und kein einmaliger Akt. Die Angst entsteht dadurch, dass immer nur die Ausgangssituation wahrgenommen wird, also die, mit der man unzufrieden ist, und dann dem Glauben verfällt, genau diese Situation loswerden zu müssen, um wieder zufriedener zu sein.

Das ist so nicht ganz richtig und kann dazu führen, dass man ein Konstrukt, in dem man sich befindet, sprengt, sich aus der Lage befreit, in der man ist, in der neuen Situation jedoch wieder an den selben Punkt kommt, wieder dieselben unzufriedenen oder unglücklichen Gedanken und Gefühle erlebt.

Eine Veränderung beginnt immer im eigenen Innen und mit dem Hinterfragen eigener Anteile und Sichtweisen, die man auf die jeweilige Situation hat.

Wir führen oft nur ein Leben nach den Vorstellungen Anderer

Als Kinder sind wir hilflos und auf die Gunst unserer Bezugspersonen und der Menschen in unserer Umgebung angewiesen. Wir lernen in Kindertagen sehr früh, wie wir uns verhalten müssen, um Liebe und Anerkennung zu erhalten bzw. um sie nicht völlig einzubüßen. Diese in der Kindheit und damit aus der Not heraus entstandenen und durch Erziehung vermittelten Muster und Abhängigkeiten entfernen uns von unserem wahren Wesen, stellen eine Art Überlebensmodus dar, einen Schutzpanzer und festigen sich in uns derart, dass wir uns ihrer irgendwann als Erwachsene nicht einmal mehr bewusst sind. Sie sind uns so sehr zu eigen geworden, dass wir nicht einmal wissen, dass es lediglich Muster sind, die mit uns und unserer wahren Art zu sein gar nichts zu tun haben. Und obwohl wir als Erwachsene nicht mehr auf Bezugspersonen angewiesen sind und (vielleicht schon seit Jahrzehnten) selbstständig leben, halten wir diese Muster aufrecht, um beispielsweise auch bei Vorgesetzten nicht anzuecken und Anerkennung zu bekommen, die wir nicht in der Lage sind uns selbst zu geben.

Diese Muster nicht zu bemerken bzw. uns ihrer nicht bewusst zu sein, hat dramatische Auswirkungen auf uns, unsere Art unser Leben zu führen und uns selbst und unsere Umwelt wahrzunehmen. Diese Muster halten uns gefangen, überschatten unsere Lebensfreude und unser grundsätzliches Bedürfnis nach Selbstbestimmung. Sie halten uns klein, erlauben uns kaum zu träumen und halten uns fest in etwas, das gerne mit dem Wort „Komfortzone“ beschrieben wird: Eine Welt, die wir kennen, die wir uns irgendwie nett eingerichtet haben. Ja, sie stellt uns vielleicht nicht unbedingt zufrieden, aber sie birgt auch keine großen Risiken oder Überraschungen. Bevor uns irgendwie etwas passiert, das wir nicht wollen, verzichten wir lieber auch auf die Dinge, die wir lieber hätten als das, was wir bereits haben. So kommt es, dass wir uns schwer tun mit Entscheidungen und Handlungen, deren Resultate wir nicht vorhersehen können. Es könnte ja schließlich auch schlimmer sein als was, was man tatsächlich schon hat. Bekanntes Elend ist besser als unbekanntes.

Wir verhalten uns also als Erwachsene wie der Elefant an seinem Pflock aus Jorge Bucays Geschichte. Wir überschätzen die Dinge, die uns binden und unterschätzen das Glück, das jenseits des Pflocks auf uns wartet und auf das wir jeden Tag blicken können. Hinter dem Radius, den uns die Kette am Pflock lässt, gibt es etwas, das uns lockt und doch befinden wir uns in einer Art Schockstarre.

Lieber kompensieren Menschen – weiterhin oft unbewusst – ihre unterschwellige Unzufriedenheit mit materiellem Konsum. Sie shoppen, essen, flüchten sich in Sexualität und virtuelle Welten, führen ungesunde Beziehungen. Tief empfundene Zufriedenheit, anhaltendes Glück, uneingeschränkte Lebensfreude und bedingungslose Liebe sind selten Resultat dieses Verhaltens. Eher sich immer wieder wiederholende Dramen. Partner- und Jobwechsel mit immer wieder den gleichen Ergebnissen, Erlebnissen und Erfahrungen.

Alte Muster & Glaubenssätze

Wir geben unseren Eltern die Schuld, schieben alles auf eine schwere Kindheit, auf unseren Partner und auch gerne auf unseren Job. Irgendwer oder irgendwas muss doch Schuld daran tragen, dass wir uns nicht spüren, wir nur noch funktionieren statt zu leben, dass sich das Glück, die Liebe, das Gefühl von Freiheit oder einfach nur eine gewisse Zufriedenheit nicht einstellen wollen. Doch was ist, wenn an all dem gar nicht der Partner oder der Job usw. als solcher schuld ist? Wenn vielleicht einfach das Leben, das wir führen, gar nicht uns entspricht? Nicht dem Leben entspricht, das wir eigentlich in Wirklichkeit führen wollen?

Wir suchen uns nicht selbst aus, wie wir leben wollen, auch wenn es auf den ersten Blick so wirkt. Schließlich sind wir erwachsen, unabhängig und entscheiden selbst, was wir tun, was wir nicht tun und zu welchem Zeitpunkt wir Dinge tun oder auch ganz bewusst unterlassen.

Doch unsere tiefste innere Wahrheit lässt sich nichts vormachen, lässt sich nicht belügen. Sie lässt sich vielleicht hinhalten, straft unsere Ignoranz, unser Uns-selbst-belügen mit Unzufriedenheit bis hin zu Depressionen und psychosomatischen Krankheiten. Wir können uns vor uns selbst nicht dauerhaft verstecken.

Je nachdem, wie stark uns unsere Eltern, Bezugspersonen und Erzieher dazu erzogen haben, unser wahres Wesen zu unterdrücken, zu ignorieren, zu verstecken und mit „fremden“ Denkweisen und Bedürfnissen zu maskieren, brauchen wir als Erwachsene länger, um die in uns wirksamen und uns fernsteuernden Muster und Glaubenssätze als solche zu erkennen. Und uns dann auch noch – im besten Falle – von ihnen zu befreien.

Doch egal, was uns im Leben begegnet und widerfahren ist, egal, welche Schicksalsschläge wir erfahren haben, welche Tiefschläge das Leben uns verpasst hat, wie wir aufgewachsen sind und wie unsere derzeitige Situation aussieht: Niemand kann etwas daran ändern, außer wir selbst!

Wenn die eigene heile Welt Risse bekommt

Irgendwann kann man vor sich selbst nicht mehr verstecken, dass man nicht zufrieden ist mit dem Leben, das man führt. Erste Zweifel schleichen sich ein, werden größer, werden lauter. Vor allem im beruflichen Bereich entstehen die ersten Risse. Das Aufstehen morgens fällt zunehmend schwerer. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit fühlen sich nur noch auferlegt und fremd an, wie Zwang oder lassen irgendwann nach. Man eckt plötzlich öfter an. Die Kollegen sind auch nicht mehr die, die sie einmal waren. Man ist öfter müde, unmotiviert, geschlaucht. Überstunden strengen an, zusätzliche oder neue Aufgaben werden nur noch widerwillig übernommen, das Geld am Monatsende gleicht nicht aus, was einem emotional fehlt.

Das ist ein dramatischer Punkt, der oft unterschätzt wird. Schließlich verbringen wir westlichen Menschen viel Zeit mit unserem Beruf. Deutlich mehr als beispielsweise mit unserer Familie. Daher tragen sich nicht selten auch Unzufriedenheiten aus dem beruflichen Kontext mit ins heimische und familiäre Umfeld.

Es wird Zeit das Leben wieder in die eigenen Hände zu nehmen

Hört man nicht oft, der Mensch ist ein Gewohnheitstier? Prozentual auf die ganze Menschheit gesehen, ist diese Aussage sicherlich gar nicht so falsch, auch wenn dies natürlich nicht auf alle gleichermaßen zutrifft. Da gibt es ja immer diese „Sonder-Exemplare“, die es irgendwie besser machen. Denen das Glück ja förmlich zuzufallen scheint. Die vor nichts Angst zu haben scheinen. Die alles zu Gold werden lassen, was sie anfassen. Die scheinbar nie Fehler machen, nie Fehlentscheidungen treffen, für die es scheinbar immer einen Ausweg und Lösungen gibt. Die immer „auf die Füßen fallen“.

Die Menschen untereinander unterscheiden sich letztlich nur in ihrem Mut Dinge anzugehen. In ihrer Bereitschaft sich zu verändern.

Das heißt nun natürlich nicht, dass jeder seine Zweifel, die er hat, über Bord werfen muss. Dass jeder sein Bedürfnis nach Sicherheit untergraben soll. Es soll nicht animieren zu unüberlegten Handlungen. Und doch soll es aufrütteln zu hinterfragen, ob man eigentlich das Leben lebt, das man leben möchte.

Und es ist keineswegs eine Schande einzusehen, dass man nicht so lebt, wie man es sich wünscht und erträumt. Dass die eigenen Vorstellungen weit abweichen von dem Leben, in dem man tagtäglich aufwacht. Aber wenn man einsieht, dass es so ist, ist es schade, wenn man nichts daran ändert. Jedes Lebewesen auf diesem Planeten hat nur dieses eine Leben, das es führt. Hier. Heute. Jetzt. Kein Lebewesen weiß, wie lange sein Dasein im Hier andauern wird. Doch selbst wenn es 500 Jahre dauern würde, ist auch das nur ein begrenzter Zeitraum. Und jeder Tag davon ist wichtig. Und einmalig.

Es ist einfach keine Zeit, jeden Tag ein Leben zu führen, das man so nicht leben möchte. Es ist keine Zeit für verschwendete Zeit. Warum unzufrieden sein, wenn man auch zufrieden sein kann? Warum nicht etwas ändern? Weil wir einen Pflock am Bein haben, der aus seiner Halterung fliegt, sobald wir nur ein wenig daran ziehen? Weil uns die Freiheit Angst machen würde, die wir hätten, wenn wir feststellten, dass der Pflock uns nicht länger an das Leben bindet, das wir bisher geführt haben?

Wir selbst sind die Veränderung, die wir uns wünschen – alles beginnt nur bei Dir

Nur wir selbst können etwas ändern. Nur wir selbst können dem Pflock, der ins bindet, die Bedeutung nehmen, die er bisher für uns hatte und uns befreien. Das fängt mit kleinen Schritten an, die dann irgendwann immer größer werden (können), die uns die Augen öffnen und uns langsam loslaufen lassen, raus aus dem Kreis, den uns bisher der Pflock ermöglicht hat. Selbst wenn wir dies erst einmal nur gedanklich tun, beginnt bereits die Reise in ein neues, erfüllenderes und selbstbestimmteres Leben.

Denn wie sage ich es immer so gern? Einen Wissenden kann man nicht wieder unwissend machen. Einen bewussten Menschen nicht wieder unbewusst. Wenn sich erst einmal die Frage klar und deutlich in Dir stellt, ob es das gewesen sein soll im Leben, kommt ein Prozess in Gang, der Dich aufrüttelt und der Dich wach macht. Und Du beginnst nach dem zu schauen, was sich außerhalb der Reichweite befindet, die Dir der imaginäre Pflock lässt. Ich weiß, dass Du weißt, was ich meine, sonst hätte Dich der Artikel nicht angesprochen. Irgendwas ging mit Dir bis zu diesen Zeilen hier in Resonanz und hat Dich weiterlesen lassen.

4 Tipps, um wieder mehr Selbstbestimmung in Deinen Alltag zu bringen

Um endlich das Gefühl zu haben, wieder Herr über das eigene Leben zu sein, bedarf es nicht nur Mut zum Hinschauen und Einfühlen, sondern auch die Bereitschaft anzuerkennen, dass es tatsächlich Verbesserungsbedarf gibt und diese Veränderungen auch für sich selbst in – zur Not kleinen – Schritten einzuläuten. Ganz nach dem Motto von Evelin Chudaks Buch „Freiheit beginnt im Kopf“!

Daher gibt es hier ein paar Tipps, wie Du für Dich beginnen kannst, etwas bewusster mit Deinem Tag und damit logischerweise auch Deinem Leben umzugehen:

Was ist mir heute wichtig?

Frage Dich schon morgens, wie Du den Tag leben und erleben willst. Was ist Dir wichtig an diesem Tag? Das heisst: Ertrage nicht einfach nur, wie der Tag abläuft und fühle Dich nicht mehr als Spielball der Umstände, die Dir begegnen, sondern beschließe ganz konkret, was Du von Deinem Tag möchtest und erwartest. Das gibt Dir eine neue Sichtweise auf Dein Leben, bringt Dich in die Selbstwirksamkeit und Verantwortung für Dich und Dein eigenes Glück. Damit verleihst Du Dir selbst wieder Macht und machst Dich zum Schöpfer und Gestalter Deines eigenen Erlebens.

Was kann ich mir heute selbst Gutes tun?

Nimm Dir für jeden Tag etwas vor, dass Du gern machst. Und sei es nur zwei Seiten in Deinem aktuellen Buch zu lesen. Oder für 20 Minuten spazieren zu gehen. Oder ein kleines Bild zu malen, einen Strauß zu binden, etwas Leckeres zu kochen. Meditiere, mache Yoga, schreibe eine Postkarte, einen Brief oder schreibe ein paar Deiner Gedanken in ein Tagebuch oder Journal. Was auch immer Du Dir vorstellen kannst und was als Tätigkeit ganz tief aus Deinem Herzen heraus kommt. Tu es. Tu es allein und ganz für Dich. Sei es Dir selbst wert Dich zu umsorgen und Dir mal etwas Gutes zu tun.

Was kann ich heute mal anders machen als sonst?

Verlass die ausgetretenen Pfade Deines Lebens und betritt neue. Vielleicht erst einmal nur neue für Dich. Du musst schließlich das Rad nicht neu erfinden. Gibt es dort noch keine Wege, lege einfach neue an. Denn nur weil es dort noch keinen Pfad gibt, heisst das nicht, das man dort nicht langgehen kann. Also wage etwas Neues, wenn Dir danach ist. Gehe Wege, die Du noch nicht gegangen bist und schrecke nicht davor zurück, wenn sie auch sonst noch niemand bisher gegangen ist.

Wie möchte ich den nächsten Tag gestalten?

Hier empfehle ich Dir, bereits am Abend einen positiven Grundstein für den nächsten Tag zu legen. Und zwar mit einem spirituellen „Abendgebet“. Nicht erschrecken, hat nicht vordergründig etwas mit Beten zu tun, sondern eher mit Gedanken, die man bewusst in sich selbst wahrnimmt und dann gern, wenn Dir danach ist, dann auch ans Universum schickt mit der Bitte um Erfüllung. Und unterschätze an dieser Stelle nicht die Wirkungen der höheren Mächte. Denke daran, sie sind uns immer positiv gewogen.

Das sind jetzt Tipps, die erst einmal banal wirken. Ja, Du hast recht, das sind ganz einfache Dinge und vor allem kleine Schritte. Aber sie werden Wunder wirken, wie alle kleinen Dinge im Leben. Denn es sind erste Schritte in DEIN Leben. Hin zu dem Leben, dass wieder mehr von Selbstbestimmung geprägt ist und Dich zu Dir selbst führt.

Gehe sie und Du stehst nicht länger in dem Kreis, den Dir Dein Pflock bisher gelassen hat. Nun bewegst Du Dich aus seinem Wirkungskreis heraus und erlaubst Dir neue Sichtweisen, neue Wege und neue Träume.

♥ Ich wünsche Dir eine gute Reise.♥

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