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fließende Meditation

Stille-Meditation für unterwegs: Alles fließt in Deinem Sein zusammen (OSHO)

Es gibt im Alltag und in unserem Leben viele Gelegenheiten und Möglichkeiten in Meditation zu gehen. Wir müssen nur wachsam sein und die Situationen zu nutzen, die sich uns so oft bieten und die es nur zu erkennen gilt.

Hier habe ich eine Meditation für Euch, die ich so hübsch finde, dass ich mal so dreist bin und sie so übernehme, wie ich sie hier vorfand:

Alles fließt in Deinem Sein zusammen

„Setze dich einfach unter einen Baum. Ein Lüftchen weht, und das Laub raschelt. Der Wind streichelt dich, umweht dich, streicht vorbei. Aber lass ihn nicht einfach so an dir vorbeistreichen, sondern gestatte ihm, in dich einzudringen und durch dich hindurchzuwehen. Schließe einfach die Augen, und während der Wind durch den Baum streicht und das Rauschen seiner Blätter zu hören ist, empfinde dich selbst als der Baum, offen, und der Wind weht durch dich hindurch – nicht an dir entlang, sondern direkt durch dich hindurch.
 
Das Rauschen des Baumes wird in dich dringen, und du wirst spüren, wie die Luft duch jede Pore deines Körpers eindringt. Sie geht tatsächlich durch dich hindurch. Es ist nicht nur Einbildung, es ist eine Tatsache. Du hast es nur vergessen. Du atmest nicht nur durch die Nase, du atmest mit dem ganzen Körper, mit jeder einzelnen Pore, mit Millionen von Poren. Würdest du nur durch die Nase atmen dürfen, und all deine Poren wären verschlossen, verklebt, würdest du binnen drei Stunden sterben. Du kannst nicht nur vom Einatmen durch die Nase am Leben bleiben. Jede Zelle deines Körpers ist ein lebender Organismus, und jede Zelle atmet. Die Luft geht wirklich durch dich hindurch, aber du hast den Kontakt dazu verloren. Setz dich also unter einen Baum und spür einmal hin.
 
Anfangs wird es dir wie Einbildung vorkommen, aber schon bald wird es Wirklichkeit werden. Es ist Wirklichkeit – dass die Luft durch dich hindurchgeht. Danach setz dich vor die aufgehende Sonne und fühle nicht nur, wie die Strahlen dich berühren, sondern dass sie in dich eindringen und durch dich hindurchgehen – so kannst du dich zugänglich machen und anfangen, dich offen zu fühlen.
 
Das Ego bildet eine Sperre. Solange du das Gefühl hast, da zu sein, bist du so sehr da, dass nichts in dich hineingehen kann. Du bist von deinem eigenen Selbst ausgefüllt. Wenn du nicht da bist, dann kann alles durch dich hindurchgehen. Du bist so grenzenlos geworden, dass selbst das Göttliche durch dich hindurchgehen kann. Die ganze Existenz ist jetzt bereit, durch dich hindurchzuziehen – weil du bereit bist. Die ganze Kunst der Religion besteht darin zu lernen, nicht mehr zu sein – sich aufzulösen, sich zu ergeben, ein offener Raum zu werden.“
Ich liebe sie, praktiziere sie oft, wenn ich unterwegs bin. Auf Spaziergängen, aber auch, wenn ich an Haltestellen dazu angehalten werde zu warten und mich in Geduld zu üben. Ich stehe einfach nur da, schließe die Augen und genieße, wie mich der Wind durchfährt als hätte ich nichts Festes an mir, was ihn davon abhalten könnte dies zu tun. Es ist dann, selbst nur für wenige Momente so als löse sich mein Körper als feste Form auf und ich bestehe rein weg nur noch aus.. Ja, aus was eigentlich?!
Diese wunderschöne Meditation, stammt von dieser großartigen Seite und bietet übrigens noch viele Möglichkeiten zum Stöbern zum Thema OSHO und seinen Meditationen. Schnuppert mal rein und lasst Euch inspirieren.

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