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Bananenbrot

So einfach, so schnell, so lecker: Veganes Bananenbrot (Rezept)

Banane trifft Brot! Was hat man dann? Ein Bananenbrot!

Klingt komisch, ist aber unglaublich lecker. Dieses ist eines meiner wenigen Lieblingsrezepte aus dem Bereich Backen.

Generell koche ich lieber als ich backe. Backen ist für mich ein Prozess mit vielen Phasen, wobei in jeder einzelnen davon noch alles schiefgehen kann. Beim Backen habe ich immer irgendwie das Gefühl, es braucht nur eine winzig kleine Abweichung vom Rezept und schon ist alles ruiniert: Zu viel Mehl, zu wenig Mehl, Teig ist zu flüssig, wird nicht in der vorgegebenen Zeit fest, wird gar nicht fest, während außen die Kruste (sagt man das beim Kuchen so? Oder kann ich das Wort wenigstens hier beim Bananenbrot benutzen?) schon fast verbrannt aussieht. Hinterher stehen alle da, gucken ratlos, während die Frage keiner beantworten kann, ob man den Kuchen auch mit flüßigem Teig oder Teig, der nicht ganz „durch“ ist, essen kann, ohne dadurch große gesundheitliche Einschränkungen zu erfahren.

Naja, ein Mysterium für mich. Und das, während ich im Gegensatz dazu beim Kochen völlig frei agieren kann und mich meistens nicht einmal an Rezepte halte, wenn ich überhaupt welche benutze. Und wollen Freunde wissen, was ich wie gekocht habe, kann ich noch nicht einmal Mengenangaben machen, weil ich wild herumwerkle und dann rauskommt, was rauskommt.

Daher ist dieses Bananen-Rezept hier für mich der absolute Renner: Man kann nichts falsch machen damit, es ist absolut simpel, es geht schnell und ist so so so lecker.

Außerdem hat man die meisten Zutaten schon im Haus und die Liste der benötigten Utensilien klingt nicht sonderlich exotisch, sondern wie etwas, das man selbst durchaus in einem üblichen Einkaufsmarkt bekommt.

Es eignet sich perfekt, wenn man mal zu viele Bananen gekauft hat und diese nicht schnell genug gegessen wurden und man sie dann in ihrem sommersprossigen Stadium nicht mehr essen mag. Dieser Kuchen braucht, dass die Bananen schon sehr reif sind. Das trägt beim Bananenbrot zum Geschmack bei, ohne an den Geschmack überreifer Bananen zu erinnern.

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Rezept

Zutaten Bananenbrot

  • 3-4 reife Bananen (ca. 400g)
  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 180 g Rohrohrzucker (je nach Geschmack natürlich auch weniger)
  • 130 ml Sonnenblumöl
  • 80 ml Hafer- oder Mandelmilch
  • 2 Vanilleschoten (alternativ Bourbon-Vanille-Zucker)
  • 2 EL Kokosflocken
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 kleines Pk. Natron (5g)
  • 1/4 TL Salz

Hier stelle ich zwei Toppings zur Wahl. Beide sind extrem lecker. Das mit Erdnuss ist verboten, manchen aber vielleicht zu mächtig. Daher biete ich auch einen frischen Kuchenguss mit Zitrone.

Zutaten Erdnuss-Topping

  • 90 g Puderzucker
  • 3 EL Wasser
  • 2 EL Erdnussbutter (creamy)
  • 1 TL Zitronensaft
  • Streusel oder Kokosflocken

Zutaten Zitronen-Topping

  • 80 g Puderzucker
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • Streusel oder Kokosflocken

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Zubereitung Bananenbrot

  1. Die Kasten-Kuchenform gründlich einfetten (mit Öl oder Margarine) und den Ofen auf etwa 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Bananen in einer Schüssel mit dem Kartoffelstampfer oder einer Gabel zerdrücken. Diese müssen jedoch nicht komplett glatt und breiig sein, sondern es dürfen durchaus noch Stückchen in der Masse vorhanden sein.
  3. Pflanzenmilch, Sonnenblumenöl und Vanille zum Bananenbrei zugeben und zu einem homogenen Brei verrühren.
  4. Rohrohrzucker dazugeben und unterrühren.
  5. Salz, Natron, Speisestärke, Kokosflocken und Mehl dazugeben und ebenfalls verrühren bis wieder eine homogene Masse entsteht.
  6. Diese dann in die eingefettete Kastenform gießen.
  7. Im Ofen auf der mittleren Schiene etwa 60 – 70 Minuten backen.
  8. Den Kuchen anschließen gut abkühlen lassen. Wenn die Form mit den Händen anfassbar ist und der Kuchen etwas an Festigkeit gewonnen hat, den Kuchen auf einen großen Kuchenteller oder ein Rost stürzen und weiter abkühlen lassen bis er komplett erkaltet ist.

Zubereitung Erdnuss-Topping

  1. Erst den Puderzucker in ein Schüsselchen sieben.
  2. Erdnussbutter und einen EL Wasser dazu und gut umrühren bis auch hier eine homogene Masse einsteht. Wenn Klümpchen entstehen, diese gut zerdrücken und verreiben.
  3. Den kleinen Schuss Zitronensaft zufügen (sorgt für eine frische Note und etwas Schwung), nochmals umrühren.
  4. Ist die Masse noch nicht flüssig genug, um sie gut auf den Kuchen aufzutragen, füge noch etwas mehr Wasser hinzu. Dies tust Du am besten immer in ganz kleinen Schritten (TL), da es schnell zu viel sein kann und dann wird der Guss zu flüssig und bleibt nicht auf dem Kuchen.
  5. Zum Abschluss kannst Du den Kuchen noch dekorieren mit den Streuseln und/oder Kokosflocken.

Zubereitung Zitronen-Topping

  1. Erst den Puderzucker in ein Schüsselchen sieben.
  2. Zitronensaft schluckweise dazu bis es eine cremige Masse ergibt, die sich gut auftragen lässt.
  3. Zum Abschluss kannst Du auch hier den Kuchen noch dekorieren mit den Streuseln und/oder Kokosflocken bzw. jeder anderen Deo, die Dir vorschwebt.

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Dieses Bananenbrot ist ein tolles Mitbringsel, wenn man bei Freunden eingeladen ist. Ich habe damit nur gute Erfahrungen gemacht und das Rezept schon zig mal weitergegeben.

Nun wünsche ich auch Dir viel Freude mit dem Rezept.

Auf die Löffel! – Fertig! – Los!

 

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