Abendroutine

Abendroutine, um entspannt in die Nacht zu gehen

Die Abendroutine ist quasi die späte Schwester der Morgenroutine und kann helfen den Tag ausklingen zu lassen als auch helfen, dass der nächste entspannt beginnt.

Ebenso individuell wie die Morgenroutine ist auch die Abendroutine. Im Gegensatz zum Ritual morgens, welches den Sinn hat uns gut und zentriert in den Tag zu schicken, soll die Routine am Abend dafür sorgen, dass wir den Tag entspannt beenden und ohne Probleme in die Nacht und in unseren Schlaf kommen. Auch hier gilt wieder: Alles, was Du liest, hat lediglich den Anspruch Dich zu inspirieren und mal zu hinterfragen, was Dir abends gut tun könnte, um nach getanem Tagewerk abschalten zu können und zu verhindern, dass Du abends im Bett in Gedanken weiterarbeitest oder Sorgen wälzt, obwohl Du eigentlich schlafen möchtest und somit vielleicht wichtige Stunden in der Nacht verlierst, die Du zum Schlafen und Regenerieren dringend nötig hättest.

Hier folgen also einige Empfehlungen, womit man sich den Abend (und damit auch den darauffolgenden Morgen) erleichtern und verschönern kann:

Keine Medien am Abend

Verzichte in den letzten zwei Stunden, bevor Du tatsächlich das Licht löschst, auf digitale Medien. Das oft noch sehr blaue und grelle Licht der Bildschirme ist für unser Nervensystem am Abend nicht mehr zuträglich und hat negative Auswirkungen auf unseren Schlaf. Es suggeriert uns Tageslicht, weswegen es munter macht, obwohl der Organismus abends eigentlich runterschalten und zur Ruhe kommen sollte. Verzichte daher abends ab einer bestimmten Zeit auf Arbeit am PC oder das Streamen von Filmen, meide Fernseher und den späten Blick aufs Handy. Mindestens zwei Stunden vorm geplanten Zubettgehen solltest Du medialen Einfluß umgehen. Kläre alles, was diesbezüglich zu tun ist, vorher ab.

Brettspiele, lesen, schreiben, zeichnen

Statt medialer Beschallung nimm Dir abends lieber Zeit für Deine Familie oder für Dich selbst. Spielt gemeinsam Karten- oder Brettspiele. Zeichne oder tu etwas anderes Kreatives, lies ein Buch oder schreibe noch etwas – aber mit der Hand. Schreib auf, was Dich bis dahin nicht losgelassen hat vom Tag, was Dich noch beschäftigt. Wenn Du schreiben nicht magst, kannst Du es auch anders ausdrücken, vielleicht in Bildern.

Lass Dir nicht nehmen Dich auszudrücken auf eine Art, die Dir entspricht.

Leichte Kost

Gut ist, wenn Du am Abend keine schweren Mahlzeiten mehr zu Dir nimmst. Deine Hauptmahlzeit des Tages sollte wirklich in der Mittagszeit liegen. Abends dagegen ist leichte Kost empfehlenswert, wie beispielsweise eine leichte Suppe. Diese sollte es zwischen 17 – 18 Uhr geben, danach sollte nichts mehr gegessen werden. Sehr vorteilhaft ist, wenn dann auch nicht im Verlauf des Abends hier und da noch genascht wird. Dafür kann noch getrunken werden. Ungesüßte Abend-Bio-Tees oder stilles Wasser sind ideal. Wer allerdings magenempfindlich ist und ab und an mit Reflux zu kämpfen hat, sollte mindestens 4 Stunden vorm Schlafengehen nichts mehr essen und auch 2 Stunden davor nichts mehr trinken.

Abendliche Spaziergänge

Spaziergänge am Abend haben ein ganz besonderes Flair. Der Tag zieht sich langsam zurück, ebenso die Menschen. Daher ist es abends draußen meist viel ruhiger, besonders im Winter. Daher gibt dies einem die Möglichkeit diese Ruhe für sich zu nutzen und bewusst und absichtslos spazieren zu gehen. 20 Minuten reichen dabei völlig aus. Ideal ist natürlich, wenn Du etwas Natur in Deiner Nähe hast, durch die Du schlendern und für eine kleine Weile dem Großstadt-Häuser-Dschungel entkommen kannst.

Abends den Weg für den kommenden Morgen bereiten

Um am nächsten Tag nicht mit einem unschönen Start konfrontiert zu sein und sich mit Überbleibseln vom vergangenen Tag herumärgern zu müssen, erledige abends noch all die Dinge, von denen Du weisst, dass sie Dich am kommenden Morgen im verschlafenen Zustand stören könnte. Räume also abends grob etwas auf, mach den Abwasch, lege Dir, wenn Du das magst, die Sachen für den nächsten Tag schon zurecht und bereite vor, was Du eventuell für Deine Morgenroutine alles brauchst.

Konstante Schlafenszeiten

Es heißt, dass man am besten, ruhigsten und erholsamsten schläft, wenn man vor Mitternacht einschläft. Daher schau, ob es Dir möglich ist gegen 22 Uhr ins Bett zu gehen und das Licht zu löschen. Auch ist es wichtig, dass man möglichst konstante Schlafenszeiten hat, die nicht allzu starken Schwankungen unterworfen sind. Je nach Schlafbedürfnis sollten 7 – 8 Stunden Schlaf in einer Nacht ausreichen, aber auch nicht wesentlich unterschritten werden.

Körperpflege

Natürlich sollte auch am Abend die übliche Körperpflege nicht fehlen, damit Du auch wirklich den Tag von Dir abstreifen und frisch ins Bett gehen kannst. Wichtig ist am Abend das Zähneputzen und die Benutzung von Zahnseide. Auch das Abschminken sollte nicht vergessen werden. Deine Haut wird es Dir danken. Gern kannst Du nach Bedarf duschen oder Dir gar ein entspannendes Wannenbad einlassen.

Verzichte am Abend auf starke Düfte. Im Grunde brauchst Du über die Nacht nach überhaupt nichts zu riechen, außer nach Dir selbst. Gestalte daher Deine abendliche Körperpflege mit so wenig Utensilien wie möglich. Mit einfachem Bio-Shampoo und natürlicher Olivenseife (zum Beispiel die Traditionellen aus Aleppo und Nablus) bist Du bestens versorgt.

Magst Du sanfte und beruhigende Düfte am Abend, die Dich gut in die Nacht begleiten, empfehle ich Lavendel oder Melisse. Achte jedoch dabei auf hochwertige und reine ätherische Öle und versuche auf alle synthetischen Duftstoffe im Haushalt zu verzichten. Diese überreizen schnell den sensiblen Organismus und führen nicht selten zu Kopfschmerzen und Allergien.

Meditieren

Abends ist – in meinen Augen – eine ebenso gute Zeit zum Meditieren wie morgens. Eigentlich sogar noch besser, weil abends der Tag bereits hinter einem liegt, nichts mehr auf einen wartet und nichts mehr zu tun ist. Das kann das Abschalten und Loslassen am Abend erheblich intensivieren. In meinen Augen gibt es nichts, womit man den Tag besser ausklingen lassen kann als mit einer Meditation. Dabei ist es völlig egal, ob dies eine stille oder eine aktive Meditation ist. Beide Formen fördern das In-den-Körper-Kommen, Sich-wahrnehmen und das Abschalten von den Geschehnissen des Tages. Allerdings sollte es etwas sein, was das Herunterkommen fördert, also keine körperlich anstrengenden Meditationen, die eher aufputschen als beruhigen.

Finde Deinen eigene Abendroutine

Viele Dinge kannst Du nur ausprobieren und schauen, ob sich das für Dich abends angenehm und richtig anfühlt. Nimm Dir ein paar Elemente raus, die Dir zusagen und Sinn ergeben, und dann wird irgendwann sich für Dich wie von selbst eine Routine ergeben, die Du oft genug praktizierst, um sie auch tatsächlich als Routine erkennen zu können.

Und keine Bange: Eine Routine lebt zwar davon, dass es ein ständig wiederkehrender Prozess ist. Jedoch bist Du daran ja nicht fest gebunden. Dein Leben und seine Umstände ändern sich mit der Zeit, ebenso wie Deine Bedürfnisse. Und mit ihnen dürfen sich auch unsere Routinen verändern.

Lebe sie, aber spiel auch mit ihnen! Erst dann werden sie richtig Dein Freund und Begleiter im Leben. Bleibe im Fluss! Bleibe im Flow! Genieße Dein Dasein und lass Dich vom Universum führen! ♥

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