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Selbstzweifel

Chronische Selbstzweifel – Hochstapler oder genau richtig?

„Das kann ich doch gar nicht.“ .. „Dazu bin ich nicht gut genug.“ .. „Ich weiß gar nicht genug, um das zu können.“ .. „Ich muss mich dazu erst noch weiterbilden.“ .. „Nein, das schaffe ich niemals.“ .. „Warum glauben alle um mich herum, dass ich das kann, obwohl ich doch viel besser weiß, dass es nicht so ist?!“ ..

Kennst Du solche Gedanken? Bist Du Dir bewusst darüber, wann Du das letzte Mal solche Gedanken hattest und in welchem Zusammenhang sie auftreten? Kannst Du Dich klar erinnern? War es eine besonders anspruchsvolle Situation? Im beruflichen Kontext oder eher in der Freizeit, im Privatleben? Oder war es gar eine in Deinem Alltag?

Das Nicht-gut-genug-Syndrom ist absolut menschlich, hat viele Gesichter und findet auf vielen Wegen Ausdruck in unserem Leben. Auch ist wohl mehr oder weniger jeder Mensch davon irgendwie mehr oder weniger davon betroffen. Dahinter steckt jedoch immer Angst. Die Angst, nicht zu genügen in dem, was von uns verlangt wird. Angst uns zu blamieren, weil wir etwas nicht können, von dem andere Menschen um uns herum der Meinung waren, dass man uns das durchaus zutrauen kann. Angst uns zu überschätzen. Und diese Angst kann schon bei ganz banale Sachen auftreten.

Kaum einer spricht darüber, viele schämen sich dafür „nichts zu können/ nicht gut genug zu sein“, aber niemand ist allein damit. Diese putzige Angst hat sogar einen Namen und es ist ein weiterverbreitetes Phänomen.

Ein ewiger Kampf mit mir selbst, meinen Ängsten, meinem Mut

Ich selbst bin ebenfalls betroffen. Es ist da und es geht auch nicht weg. Ich kämpfe täglich mehrere Kämpfe mit diesen Ängsten, die meinem Mut gegenüberstehen und Tauziehen mit mir veranstalten.

Wann es angefangen hat, weiß ich nicht mehr, aber ich weiß, dass ich es schon viele Jahre mit mir herumschleppe. Dieses typische Gefühl, das sich einstellt, wenn ich mal wieder Angst habe nicht zu genügen, ist mir so bekannt, wie mein Gesicht im Spiegel. Ich gerate leicht unter Druck, habe das Gefühl mich beweisen zu müssen, ich darf nicht versagen, man erwartet doch etwas von mir. Jemand ist da und hat einen Anspruch an mich. Ich bin ja stolz darauf, dass man mir zutraut dies und jenes leisten zu können und ich mache es – zum Teil – ja auch wirklich gern. Aber je überzeugter Andere von meinen Fähigkeiten zu sein scheinen, desto mehr habe ich Angst vorm Versagen und damit dann andere Menschen zu enttäuschen, die sich auf mich verlassen haben.

Und obwohl das Syndrom damit in Verbindung steht, dass sich die Menschen, die darunter leiden, immer weiterbilden, autodidaktisch lernen und sich stetig neues Wissen anlesen, würde ich für mich behaupten, wird es noch trotzdem schlimmer.

Ich kann mich erinnern schon in meinem Job als Friseurin darunter gelitten zu haben. Ich war ausgebildete Gesellin, die Kunden erwartetet von mir, dass ich mein Handwerk verstehe. Und ja, ich war gut, aber es reichte nicht aus, um MICH auch gut zu fühlen. Ich hatte permanent Angst bei einem Haarschnitt etwas zu versauen und die Kundin müsste dann so heimgehen (was nie vorgekommen ist). Letztlich war mir in dem Beruf der geistige Anspruch zu gering, weswegen ich mein Abitur nachholte und mich für ein Studium entschied. Ich war so vermessen zu glauben, dass ich dann zwar mit Menschen, aber eben nicht mehr direkt AM Menschen arbeiten würde und meine Angst würde dadurch automatisch verschwinden.

Höherer Abschluss = mehr Ängste?!

Das war ein Trugschluss. Ich kann heute sagen: Mit jedem Bildungsabschluss und jedem Zertifikat, das ich noch in irgendeine Richtung erwarb, wuchs hinterher die Angst, nicht den Ansprüchen zu genügen, die andere Menschen an mich stellen könnten. Mit dem Erwerb meines Hochschuldiploms wurde mir gleich im ersten Job klar, dass ich keineswegs mit der Erweiterung meiner Fähigkeiten, Kenntnisse und Kompetenzen meine Ängste hinter mir gelassen hatte. Ganz im Gegenteil. Ich trug ja nun einen akademischen Titel und man erwartet logischerweise jetzt von mir, dass ich den auch ausfülle. Ja, ich hatte mir selbst bewiesen, dass ich in der Lage war ein Abitur zu machen und sogar zu studieren mit einem durchaus guten Abschluss. Aber kann ich nun zu mir selbst und meinem Wissen stehen?

Da stand ich nun mit meinem Diplom, bewarb mich und wusste, meine zukünftigen Arbeitgeber würden nun auch das Wissen von der diplomierten Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin mit staatlicher Anerkennung von mir erwarten. Aber wie erfüllt man diese Erwartungen? Bin ich den facettenreichen Ansprüchen möglicher Arbeitsstellen, Arbeitgeber und Klienten überhaupt gewachsen? Ja, ich habe vier Jahre studiert. Ich habe alles gegeben. Ich hatte schlaflose Nächte, in denen ich gelernt habe, habe in Prüfungen geschwitzt, gezittert und mir die Finger wund geschrieben. Ich habe Hausarbeiten verfasst zu allen möglichen Themen. Ich habe enorm viele Kurse besucht, Studienleistungen erbracht, in den vier Jahren kaum ein privates Buch gelesen, aber dennoch kaum einen Tag meine Nase nicht in irgendwelchen Büchern gehabt. Und letztlich bin ich wie eine Irre im Kreis gesprungen als ich aus der Verteidigung meiner Diplomarbeit heraus kam und habe noch heute die Worte meiner Professorin im Ohr: „Damit haben Sie Ihr Studium bestanden. Ich gratuliere Ihnen!“

Und dennoch war es noch da, das Gefühl nicht gut genug zu sein. Anfangs dachte ich noch, das läge daran, dass ich frisch vom Studium komme, dass ich mich – trotz zwei Praxissemestern im Studium – nun erst einmal praktisch im Berufsleben und in meine Berufsrolle einfinden muss, eine berufliche Identität aufbauen quasi. Meine Neugier auf die Dinge ist unerschöpflich, mein Wissensdrang und mein Interesse ebenso. Ich lese für mein Leben gern und finde an schöner Trivialliteratur genauso viel Freude wie an guten Fachbüchern. Ich scheue mich also nicht mich weiterzubilden und mir über Bücher das Wissen anzueignen, das ich meiner Meinung nach noch brauche, um irgendwo meinen Part gut auszufüllen, den man mir zuteilt. Dennoch bleibt das Gefühl nicht zu genügen und hat – würde ich glatt behaupten – sogar noch Steigerung erfahren.

Vor einigen Jahren habe ich beruflich  – erst einmal aus rein pragmatischen Gründen – ins Bildungswesen gewechselt und unterrichte nun an einer Schule für berufliche Bildung im Sozialwesen. Das macht mir sehr viel Spaß und ich mag die Arbeit mit den Jugendlichen, die an der Schwelle zum Erwachsenwerden stehen.

Ein permanentes Gefühl von Unsicherheit

Dennoch fühle ich mich wie ein Schaf im Wolfspelz. Und das fast täglich aufs Neue. Als würde ich die Menschen um mich herum betrügen mit dem, was ich kann, aber eben eigentlich nicht kann. Als wäre ich eine Mogelpackung, nur Schein. Als gebe ich vor etwas zu sein, das ich nicht bin.

Ich mache den Job lange genug, um gut in meinem Team eingebunden und ein vollwertiges Mitglied zu sein, um meine Fächer gut auszufüllen und inhaltlich unterrichte ich, was ich schöner kaum hätte treffen können. Ich bin also ganz in meinem Element. Alles ist erprobt, wiederholt, aufbereitet. Und in meinem Fach bestehen die Schüler garantiert ihre Abschlussprüfung, weil sie gut vorbereitet sind.

Dennoch bleibt die Angst. Die ständige Unsicherheit begleitet mich durchs Leben.  Und ich schaue neidisch darauf, wie selbstbewusst meine Kollegen sind, wie sie vor Wissen, Methodik, Schlagfertigkeit und Selbstbewusstsein nur so strotzen. Obwohl mein Feedback von allen Seiten ist gut ist und ich im Außen keinerlei Grund für Zweifel habe, bleiben sie beharrlich Teil meines Lebens.

Doch heute weiß ich: Diese Zweifel haben nichts mit meinem Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen zu tun, sondern ich leide unter dem Impostor-Phänomen, dem sogenannten Hochstapler-Syndrom. Ich bin einfach nicht in der Lage anzuerkennen, was ich wirklich kann und weiß.

Das pathologische Nicht-gut-genug-Syndrom

Sind wir nicht eine Gesellschaft von geradezu chronischen Nicht-gut-Genugern? Auch wenn es die meisten von uns vielleicht nicht aussprechen, begleiten doch einen Großteil der Menschen diese Gedanken. Ständig sitzt der Zweifel im Hinterkopf. Dort nagt er, klopft an. Da ist ständig dieses leise Kratzen. Manchmal kaum hörbar, beinahe unterschwellig. Manchmal begegnen wir aber auch Situationen, in denen der Zweifel in uns tobt. Er schreit, lässt uns zusammenzucken, zurückschrecken und sorgt dafür, dass wir uns in unser Schneckenhaus zurückziehen, uns kleiner machen als wir sind, mitsamt all unserem Wissen und Können. Er lässt uns dann unsere Stärken vergessen, zertritt sie zu Staub, um gleichzeitig vermeintliche Makel, Fehler und Kompetenzlücken in den Himmel zu heben und vor uns selbst überdimensional groß erscheinen zu lassen.

Es ist sicher nicht verkehrt, das eigene Können ab und an das kritisch zu beleuchten, vor allem, wenn man etwas Bestimmtes damit erreichen möchte. Aber im Grunde leben doch viele Menschen von uns weit unter dem, was sie wirklich können. Sie vertrauen sich einfach nicht, sind nicht in der Lage groß und weit zu denken. Denkt man aber nicht groß genug, erreicht man ganz oft nicht einmal die Hälfte von dem, was man eigentlich erreichen könnte, alleine nur schon deswegen, weil es ganz offensichtlich nicht unserem Vorstellungsvermögen vorzukommen scheint. Weil wir es nicht für möglich halten.

Das Hochstapler-Syndrom bzw. das Impostor-Phänomen

Solltest Du Dich in den Worten und Beispielen aus dem Text bisher wiedererkannt haben – und davon gehe ich mal aus, denn sonst hättest Du wohl kaum bis hierher gelesen – kann ich Dich beruhigen: Es handelt sich bei diesem Phänomen um keine Störung im eigentlichen Sinne, auch wenn man durchaus sagen kann, dass unsere Selbstwahrnehmung einen kleinen Knacks zu haben scheint.

Man nennt das Syndrom von „Nicht gut genug“ auch Mogelpackungsphänomen oder Betrügersyndrom und es ist eng verwandt mit der gut bekannten Prüfungsangst. Ganz besonders häufig tritt es vor allem im beruflichen Kontext auf, wobei egal ist, ob der Betroffene angestellt oder selbstständig ist. In Angestelltenverhältnissen betrügen die Betroffenen angeblich ihren Chef und die Kollegen. Betroffene, die selbstständig sind, betrügen ihre Kunden. Das kommt hinterher für den darunter Leidenden letztlich auf dasselbe heraus.

Menschen, die unter diesem Syndrom leiden, sind davon überzeugt, dass sie sich Erfolge und berufliche Stellungen unverdient erschlichen haben. Bekommen sie ein positives Feedback zu Erfolgen und erbrachten Leistungen, reden sie es klein und und erklären diese als Zufälle, Glück oder gar damit, dass der Gegenüber die Fähigkeiten des Betroffenen bei Weitem überschätzt.

Das Syndrom wurde erstmals in den 70er Jahren beschrieben, ist daher eigentlich kein unbekanntes Phänomen. Dennoch habe auch ich erst vor einiger Zeit davon erfahren. Studien dazu belegen, dass Männer und Frauen in gleicher Zahl davon betroffen sind. Ganz besonders häufig anzutreffen ist das Hochstapler-Syndrom bei intelligenten Menschen, die hohe Berufs- und Studienabschlüsse aufweisen. Herausgefunden wurde, dass der Mechanismus von „Nicht gut genug“ bereits in der Kindheit einsetzt und durch Bezugspersonen, die sehr leistungsorientiert sind und streng erziehen, noch verstärkt werden kann. Jungen tendieren dann dazu Gründe außerhalb ihrer Verantwortung für ein (mögliches) Scheitern verantwortlich zu machen, wie zum Beispiel, sie hätten nicht genug Zeit für eine Sache gehabt oder die Bedingungen waren schlecht, der Gegenüber hatte einen Vorteil usw., während Mädchen die Gründe für ein Versagen meistens in sich selbst begründen, beispielsweise mit „Ich kann das einfach nicht.“.

Wir glauben einer Stimme in unserem Kopf, die den ganzen Tag wild plappert

Wenn Du eventuell schon Erfahrungen in Meditation hast, weißt Du sicherlich bestens, wie laut es plötzlich im Kopf werden kann, wenn es um Dich herum still wird. Da sitzt man da, will sich entspannen und die Ruhe genießen. Will alles fließen lassen, was fließen will und dann ist da dieser ohrenbetäubende Lärm in einem drin. Da werden Termine gewälzt, Rezepte geplant, Einkaufslisten geschrieben, da fällt einem ein, was morgen alles zu tun ist und was man heute alles vergessen oder nicht erledigt hat, wie man den Tag hätte besser nutzen können und um was man sich noch so alles sorgen sollte in der Zukunft.

Und diese Stimmen bzw. Gedanken, die in der Meditation so laut und präsent sind, sind jedoch kein Phänomen, das ausschließlich in der Meditation auftritt. Dieser Dauerdialog im Kopf ist permanent da. Wir bemerken ihn nicht mehr, weil er mit etwa 7 Jahren, dem Zeitraum mit dem Eintritt ins Grundschulalter, einsetzt. Das heisst, für uns war und ist er immer da. Es ist wie der Hintergrundlärm einer Stadt. Eine Art Rauschen, die einen so permanent begleitet, dass man es im Grunde nicht mehr wirklich wahrnimmt.

Dennoch kann man sich diese Stimme, dieses Geplapper jederzeit bewusst machen, indem man einfach mal seinen Gedanken lauscht und folgt. Das kann zum Beispiel in der Straßenbahn oder im Bus geschehen, wenn man morgens zur Arbeit fährt oder auch hinterher auf dem Nachhause-Weg ist. Irgendetwas beschäftigt einen ständig. Wir kauen dauernd auf irgendwelchen Gedanken herum, wälzen sie, kommen aber nie zu einem Ergebnis, zu keinem Fazit.

Tipps zur Überwindung des ewigen Zweifels

Leider gibt es kein Rezept für dieses Phänomen. Es ist keine konkrete Störung und bedarf letztlich auch keiner Therapie. Dennoch kann man ein paar Dinge beachten, um den eigenen Ängsten und Unsicherheiten zu begegnen:

  1. Das Allerwichtigste ist, dass Du darüber Bescheid weißt, dass es dieses Syndrom überhaupt gibt und dass Du keinesfalls allein damit bist. Sicher kennst auch Du in Deinem Freundeskreis Menschen, die das kennen und bei einem Austausch erleichtert zugeben, dass auch sie sich ständig unter Druck fühlen und sich nichts zutrauen, obwohl von Außen ganz oft Bewunderung herrscht über so viel Fachkompetenz und die Fremdwahrnehmung mit der Selbstwahrnehmung so überhaupt nicht übereinstimmt.
  2. Mach Dir neben der Tatsache dieses Phänomens bewusst, dass Dich genau dieses Syndrom auszeichnet, und zwar nicht nur im Negativen, sondern vor allem auch im Positiven. Es zeichnet Dich aus. Du ruhst Dich nicht aus auf Deinen Lorbeeren, sondern bist mitten im Thema, hast Ahnung, Wissen und Kompetenz, auch wenn es sich für Dich nicht so anfühlt. Du bist bescheiden mit Deinen Fähigkeiten, und genau das macht Dich menschlich, angenehm und authentisch. Du bist damit Quelle für Inspiration, wirst gern zu Themen, die Dich ausmachen befragt und Menschen vertrauen sich Dir gern an.
  3. Und auch solltest Du in dem Bewusstsein stehen, dass Du niemals über alles 100% Bescheid wissen kannst. Das kann niemand. Und das muss auch niemand. Wenn Du mit Menschen arbeitest, denen Du hilfst und die Du unterstützt, die Du vielleicht coachst oder etwas vermittelst, wie es bei mir im Bildungswesen der Fall ist, ist es lediglich wichtig, dass Du den Menschen, mit denen Du arbeitest, einen oder zwei Schritte voraus bist. Mehr muss nicht sein. Wenn Du von denen, mit denen Du zu tun hast, zu weit voraus wärest, wäre auch das suboptimal, weil sie Dich dann nicht mehr verstehen und Du dann Deine Menschennähe zu Deiner Zielgruppe verlierst, abgehoben wirkst und die Kluft zu groß wäre, um miteinander zu arbeiten.
  4. Empfohlen wird auch Schreibtherapie, damit Du Dich besser mit Deinen Gedanken auseinandersetzen kannst und weißt, an welchen Stellen Du wieder unter Deinem eigentlichen Level bleibst, Dich klein machst und Angst hast. Hier  kannst Du Dich mal von einem ganz ruhigen und neutralen Standpunkt aus Dich selbst hinterfragen, was Du eigentlich wirklich kannst und wo Du denkst, mehr können zu müssen. Ich musste bei solchen Übungen tatsächlich feststellen, dass ich alles relevante kann, weiß und habe. Und das, obwohl ich gleichzeitig wieder in in diese Zweifel verfalle.
  5. Mach Dir bewusst, dass Du durch Deine Angst immer bestrebt bist Deine Qualität zu halten und Du Dich ständig – auf welchem Weg auch immer – weiterzubilden. Für Dich ist Stillstand eigentlich nicht möglich, zumindest nicht, was Deinen Kenntnisstand angeht. Wo Du eher zu Stillstand  und Stagnation neigst, ist Dein eigenes Entwicklungspotenzial. Bleibe nicht in alten Strukturen verhaftet. Verharre nicht in Dir inzwischen nicht mehr zuträglichen Lebenssituationen und -begebenheiten, nur weil Du Angst vor Neuland und neuen Ansprüchen hast. Angst hast Dich zu verändern und einen Lebenswandel zu riskieren, aus Angst auf unbekannte Erwartungen neuer Menschen zu treffen. Bring Dich nicht selbst um neue und mit Sicherheit schöne und lehrreiche Erfahrungen im Leben. Bring Dich nicht um Deine Träume.
  6. Akzeptiere Deine Angst und nutze sie für Dich. Als Anspruch an Dich, als Katalysator, aber auch als Rückversicherung, dass Du genau unter diesem Phänomen leidest und immer weitaus besser bist als Du es selbst glaubst zu sein. Du musst vor nichts Angst haben. Du bist genau so richtig, wie Du bist. Solltest Du bei einem Menschen – mag es ein Arbeitgeber, Vorgesetzter, Kunde oder Klient sein – nicht das leisten können, was dieser von Dir verlangt, solltest Du lieber genauer hinschauen, ob Eure Zusammenarbeit passt als Dich selbst unter Druck zu setzen, zu quälen und auf Biegen und Brechen zu versuchen seinen Ansprüchen doch noch irgendwie gerecht zu werden.
  7. Akzeptiere Dich so wie Du bist. Denn genau so bist Du toll, einzigartig und wunderbar. Auch mit Deiner Angst.

♥ Du bist nicht allein. ♥

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