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Achtsamkeit

Achtsamkeitsübungen zur Steigerung der Liebe zu uns selbst

Mit kleinen, aber sehr wirkungsvollen Achtsamkeitsübungen, die einfach umsetzbar und im Alltag leicht zu praktizieren sind, lässt sich die Liebe zu uns selbst immens steigern, indem wir uns regelmäßig unseres Selbst bewusst werden und bewusst auf uns achten.

Achtsamkeitsübungen werden einfach in den ganz normalen Alltag integriert. Sie kosten nichts, es gibt keinen bestimmten Zeitpunkt dafür sie zu praktizieren und man braucht dazu auch an keinem bestimmten Ort zu sein. Jede Gelegenheit, in der Du Dir Deines Selbst bewusst wirst und diese Übungen praktizierst, ist genau der richtige Moment. Jede nur erdenkliche Situation ist dafür geeignet.

Am leichtesten ist es achtsam zu sein, wenn Du Zeit für Dich hast, wenn Du allein bist und entspannen kannst. Dann wird es Dir, zumindest für den Anfang, noch am leichtesten fallen, Dich an die Übungen zu erinnern. Es reichen zu Beginn tatsächlich täglich 10 Minuten aus, um einen positiven Effekt in deinem Sein innerhalb kurzer Zeit spüren zu können. Jedoch sind Entspannung- und Achtsamkeitsübungen natürlich einfacher, wenn alles ruhig um einen herum ist und man tatsächlich entspannt ist.

Jedoch ist unser Leben nicht immer nur entspannt. Denn wäre es so, bräuchten wir keine Entspannungsübungen und auch weniger Achtsamkeitsübungen, weil sich dann die Achtsamkeit und das Bewusstsein für unser Selbst sich allein einstellen würden. Daher besteht die Herausforderung tatsächlich darin, die Achtsamkeit für uns selbst soweit auszubauen, dass wir zu jeder Zeit und in jeder Situation, egal, wie ruhig oder turbulent uns diese begegnet, achtsam bleiben können. Das heisst, je gestresster, genervter oder wütender Du bist, desto herausfordernder wird die Übung für Dich, während sich gleichzeitig die Wirkung für Dich enorm steigert.

Ohne Frage solltest Du langsam anfangen Deine Aufmerksamkeit für Dich aufzubauen. Achtsamkeit und Bewusstheit ist gut vergleichbar mit einem Muskel. Genauso wie man Muskeln in einem Training aufbauen und stärken kann, muss man auch die Achtsamkeit trainieren. Jeden Tag und immer ein bisschen mehr. Bis Du die Übungen irgendwann in jeder Lage anwenden kannst und Dich selbst nicht mehr so leicht aus den Augen verlierst.

4 einfache Übungen zur Steigerung der Achtsamkeit 

Praktizierst Du Achtsamkeit, ist dies allein schon ein Akt der Selbstliebe. Jedoch zielen einige Übungen etwas stärker darauf ab als andere. Vier dieser Achtsamkeitsübungen möchte ich hier vorstellen und Dir an die Hand geben, um Dich aus Deiner unbewussten, gedanklichen Alltagsmonotonie aufzurütteln und Dich dazu einladen, gut zu Dir selbst zu sein:

Achtsamkeitsübung 1: Was ich an mir liebe!

Nimm Zettel und Stift zur Hand und schreibe alles auf, was Du an Dir magst bezüglich Deiner Art zu sein, was Dir an Deinem Körper gefällt, welche Stärken Du hast und werde Dir einmal bewusst darüber, wie einzigartig, wundervoll, großartig und schön Du bist, was alles in Dir steckt und wie sehr unser Verstand nur auf das schaut, was wir eben nicht so gut können. Nimm Dir Zeit für diese Übung und gib nicht aus falscher Bescheidenheit zu früh wieder auf. In Dir steckt viel mehr als Du glaubst!

Achtsamkeitsübung 2: Gedanken beobachten

Beobachte im Alltag so oft Du kannst  und daran denkst Deine Gedanken. Schau, wie sie zu Dir sprechen, wie sie über Dich sprechen. Höre ihnen zu und nimm vor allem wahr, wenn es keine netten und keine liebevollen Gedanken sind. Werde Dir über diesen Automatismus bewusst. Und werde Dir auch darüber bewusst, dass Du nicht Deine Gedanken bist. Und dass das, was Deine Gedanken Dir über Dich erzählen, nicht wahr ist. Glaube ihnen nicht. Diese Bewertungen, und Urteile, die Dein Verstand da über Dich fällt, sind antrainierte Muster, alte negative Glaubenssätze von Außenstehenden, die Dir irgendwann einmal gesagt oder das Gefühl gegeben haben, dass irgend etwas an Dir nicht gut genug oder gar falsch ist.

Es ist keinesfalls nötig, dass Du sie unterdrückst oder versuchst, sie zum Schweigen zu bringen. Das würde Dich mit der Zeit nur frustrieren, weil unser Verstand das mit uns macht, ob wir das wollen oder nicht. Er wird nicht aufhören. Es ist völlig ausreichend sich darüber bewusst zu sein, dass diese Gedanken da sind, sie uns im Unterbewusstsein negativ beeinflussen und ihnen ihren Schrecken und ihre Wirkung zu entziehen, indem wir sie ins Licht unseres Bewusstseins zerren und uns gleichzeitig darüber bewusst sind, dass nichts davon wahr ist.

Achtsamkeitsübung 3: Authentizität

Beobachte so oft wie nur möglich im Alltag, ob Du Dir erlauben kannst echt zu sein, das heißt, so zu sein, wie Du JETZT gerade sein willst und wonach Dir gerade ist. Du wirst vielleicht erschrocken sein darüber, wie oft man eine Maske trägt oder eine Rolle spielt. Meist geschieht das aus dem Denken heraus, dass andere von uns erwarten, dass wir gerade so sein sollen oder uns so geben, wie wir es künstlich tun.  Aber ist dies wahr? Was würde geschehen, wenn wir die Person zeigen würden, die wir in dem Moment in Wahrheit sind, mit all unseren Vorstellungen und Emotionen? Schau so oft, wie Du kannst  im Alltag danach, ob Du Dir erlauben kannst das zu fühlen, was gerade in Dir vorgeht und ob Du Dich auch dementsprechend geben kannst.

Achtsamkeitsübung 4: Dankbarkeit

Kultiviere Dankbarkeit in Deinem Leben und lass es zu Deinem festen Bestandteil in Deinem Leben werden. Damit ist nicht gemeint, dass Du dich selbst täuschen und belügen sollst über Dinge, die einfach nicht schön sind, die vielleicht sogar traurig sind und Dich verletzen. Jedoch möchte ich Dich einladen über die Dinge bewusst und intensiv dankbar zu sein, die schön sind, sich gut anfühlen und die Dir gelingen und Dich glücklich sein lassen. Nimm diese positiven Gedanken und Gefühle in Dir bewusst war, nimm wahr, wie sich diese Freude in jedem Teil Deines Körpers ausbreitet und sei dankbar für diesen Zustand und die Umstände, die dieses Glück in Dir ausgelöst hat. Nimm es wahr, ohne ein Aber im Hinterkopf zu haben.

Am Anfang der Übungen kann die Umsetzung etwas flüchtig sein. Für Ungeübte ist der Geist noch zu abgelenkt, zu unruhig, zu stark in der Welt verhaftetet und an materielle Dinge um uns herum gebunden. Immer wieder schweift er ab, Du denkst selten daran oder kannst nicht lang genug bei der Übung bleiben. Mit zunehmender Übung wird dies besser. Geradezu wie ein Muskel, den man Stück für Stück trainiert. Bleib dran, hab Geduld mit Dir. In der Achtsamkeit ist das etwas, was langfristig wirklich belohnt wird. Mit was, Du Dich quasi selbst belohnst.

Denke dran: DU entscheidest IN JEDEM AUGENBLICK neu, wie Du Dein Leben und die Beziehungen zu Dir und den Menschen um Dich herum gestaltest!

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen eine wunderbare Zeit mit Dir selbst.

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